Spezifische Methoden (12 CP)

14.1 - Methode I [SL] (S3/C5)

14.2 - Methode II [SL] (S4/C5)

14.3 - Methode III [SL] (S2/C5)

Kursbeschreibung
Im Seminar „Methoden politischer Bildung“ stehen theoretische und praxisnahe Zugänge zur politischen Bildung im Mittelpunkt. Die Studierenden lernen ausgewählte Ansätze (Betzavta, Anti-Bias u.a.) und Strukturen politischer Bildung kennen. Im Fokus stehen aktives Mitmachen, gemeinsames Lernen und Freude am Experimentieren mit unterschiedlichen Methoden.

Rahmendaten
Zeitrahmen: dienstags 10-11:30, wöchentlich
Ort: EMD Neues Hörsaalgebäude, 1001
Beginn/Ende: 2. März 2026 / 9. Juni 2026
Studienleistung: aktive Mitarbeit, Gruppenarbeitsphase

Das Seminar vermittelt die Einzelfallhilfe als zentrale Methode Sozialer Arbeit mit schwer erreichbaren (hard-to-reach) Klient*innen. Im Fokus stehen methodisches Handeln, Fallbearbeitung und Strategieentwicklung in komplexen Lebenslagen.
Die Studierenden lernen praxisnah, wie sie Zugang schaffen, Beziehung gestalten, Fallverstehen, Diagnostik sowie Intervention und Hilfeplanung umsetzen.
„Je mehr Hightech, desto mehr Natur brauchen wir“ (Richard Louv)
Die derzeitigen Entwicklungen führen zu vielfältigen Spaltungsprozessen, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene.
In diesem Seminar geht es darum, Wege (wieder) zu entdecken, die diesen Spaltungsprozessen entgegenwirken und zu Naturverbindung zurückführen. Eine Verbindung zur Natur in uns und um uns herum bildet eine überlebensnotwendige Basis für Menschen. Kultur erwächst aus der Beziehung zur Natur und wird sichtbar in der Art, wie wir unseren Alltag verbringen, wie wir miteinander kommunizieren und was für ein Erbe wir unseren zukünftigen Generationen hinterlassen. Im besten Fall hilft die eigene Kultur dabei, einen Platz innerhalb der Gemeinschaft zu finden, sodass das jeweilige Potenzial aller Mitglieder zum Tragen kommen kann.
Ausgehend von einem integrativen Ansatz für Bildungsprozesse in der Natur lassen sich Transfermöglichkeiten für eine ganzheitliche und wirksame Praxis in sozialpädagogischen Handlungsfeldern ableiten.
Die Seminareinheiten finden sowohl indoor als auch outdoor statt. Sie sind für alle Studierenden geeignet, die sich gerne bewegen und darüber in Kontakt mit anderen Kommiliton*innen kommen.
Am 7. April ist ein Thementag von 10.00h bis 17.00h geplant.
Musik in der Sozialen Arbeit

In diesem Seminar wollen wir verstehen, in welcher Form Musik in der Sozialen Arbeit genutzt und angewendet werden kann, um Menschen die Möglichkeit zu bieten sich der Welt mitzuteilen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.
Neben einem Verständnis für die musikalischen Grundlagen wie Rhythmik und Harmonik, soll vor allen Dingen die Methode der Improvisation in den Fokus unserer Seminararbeit gestellt werden:
Improvisation, ob in „gerahmter” oder freier Form, spielt in vielen Kunstrichtungen, und vor allen Dingen in der Musik, eine wichtige Rolle. Der spontane Ausdruck, die persönliche Note, das Besondere des Unvorhersehbaren, das Sich-Begeben auf schwankenden Boden mit bekannten Wendungen und neuen Möglichkeiten sind aber nicht nur in performativen und/oder künstlerischen Settings von Bedeutung. Die Improvisation bietet für die Spielenden die Möglichkeit, sich im Selbstausdruck zu erleben, Potentiale freizusetzen, sich dem Risiko des Unvorhersehbaren zu stellen. In Gruppenimprovisationen erlebe ich mich immer in Abgrenzung zu den anderen Teilnehmer*innen bei gleichzeitigem gemeinsamen Erleben der Atmosphäre.

In diesem Seminar wollen wir ein besseres Verständnis von Improvisation in seinen unterschiedlichen Facetten in der Musik entwickeln und verstehen lernen, inwiefern das Improvisieren und das Wissen um die Wirkung von Improvisation auch als Teil soziokultureller Arbeit genutzt werden kann:

- Welche Arten von Improvisation kennt die Musik und welches sind ihre Charakteristiken?
- Welcher musikalischen Parameter bedarf es, um improvisieren zu können?
- Wie verhält es sich mit der freien Improvisation?
- Improvisation als Form des Self-Empowerments?
- Welchen Zusammenhang gibt es zwischen freier Improvisation und psychotherapeutischen Elementen?

Dem Seminarthema nähern wir uns mit einer Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen in der Gesamt- oder in Kleingruppenv sowie der Frage der Anwendung von Improvisation in der Praxis.
Die Seminararbeit erfolgt in Präsenzlehre im Musikraum. Musikalische Vorkenntnisse, das Beherrschen von Instrumenten oder Improvisations-Vorerfahrung sind nicht erforderlich.
ACHTUNG: Dieses Methodenseminar (M14.3) läuft als Vierstünder mit einem verbindlichen Blocktag am Samstag, den 18.10.25 bis zur ersten Blockwoche, also nur im Zeitraum vom 25.09.-30.10.25.

Methoden der Menschenrechtsbildung lassen sich in allen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, doch besonders gut in Projekten in den Bereichen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und im Betreuten Wohnen (Eingliederungshilfe /Stationäre Kinder- und Jugendhilfe) umsetzen.
Um Inhalte, Strukturprinzipien und Handlungsmaxime der Menschenrechte kennenzulernen, werden wir Auszüge aus Menschenrechtsdokumente lesen und sich mit ihnen (auch spielerisch) auseinandersetzen.
Dabei lernen Sie verschiedene Ansätze und Materialien der Menschenrechtsbildung kennen.
Auf dieser Basis entwickeln Sie solo oder in einer Gruppe maximal zu viert eine Übung und wenden somit Menschenrechtsbildung praktisch an :-). Ihre entwickelte Übung oder Spiel erproben und evaluieren Sie mit der Seminargruppe. Um dies in Ruhe planen und umsetzen zu können, gibt es einen verbindlochen Blocktag am Samstag.

Hier nochmal die Lernziele des Seminars auf einen Blick:
• Sie wissen um die Inhalte der Allgemeinen Menschenrechte
• Sie kennen zentrale Strukturprinzipien der Menschenrechte und Dokumente (z.B. Frauenrechtskonvention)
• Sie entwickeln einen menschenrechtsbezogenen Blick auf Aufgaben der Sozialen Arbeit
• Sie lernen Ansätze der Menschenrechtsbildung anzuwenden.

ACHTUNG: Dieses Methodenseminar (M14.3) läuft als Vierstünder mit einem verbindlichen Blocktag am Samstag, den 11.10.25 bis zur ersten Blockwoche, also nur im Zeitraum vom 23.09.-.21./10.28.10.25.
Er findet Dienstagvormittag 10-13.15 in S 315 statt.


Mit Methoden der Biografischen Einzelfallhilfe, die die Weiterentwicklung der klassischen Einzelfallhilfe darstellt, zu arbeiten, bedeutet sich mit dem sozialwissenschaftlichen Konzept der Biografie auseinanderzusetzen.

Wir folgen den sozialwissenschaftlichen Prinzipien der Offenheit und der Kommunikation, mit denen wir uns den Fällen, die im Zuständigkeitsbereich der Sozialen Arbeit liegen, annähern. Dies wird als biografisches Fallverstehen bezeichnet. Doch wer oder was ist der Fall? Ist das immer so eindeutig?

Verhaltensauffällige Kinder oder deren Familie?
Delinquente Jugendliche oder deren Clique?

Das übergeordnete Ziel der Ansätze des biografischen Fallverstehens ist es gemeinsam mit den
Klient*innen dem Eigensinn ihres Handelns auf die Spur zu kommen. Viel leichter gesagt als getan!
Einen ersten Schwerpunkt bilden Lehr- und Lehrfälle u.a. aus der Praxus der Dozentin.
Der zweite Schwerpunkt liegt in der Aneignung und Anwendung biografieorientierter Zugänge am Beispiel der narrativen Gesprächsführung, die anders, nämlich prozessorientierter fragt als die klientenzentrierte oder systemische Gesprächsführung.
Intro in Hypothesenbildung sowie in weitere biografische Methoden werden gelehrt und ausprobiert - mit Blick darauf, ob und wie sie Prozesse des Selbst- und Fremdverstehens ermöglichen.

Ihre SL besteht in einer berufspraktischen Übung: die Durchführung einer monsequent narrativ gestalteten Gesprachsführung von 20 Minuten, die transkribiert werden mit abschließender Hypothesenbildung und Reflexion. Näheres dazu im Kurs.


Triggewarnung:
In diesem Kurs werden vielfältige Ursachen für Traumatisierungen behandelt: Körperliche- und psychische Gewalt, Vernachlässigung, Sexualisierte Gewalt usw.

Die Bereitschaft zur biografischen Selbstreflexion ist Grundbedingung zur Teilnahme an diesem Kurs.
Dieser Kurs ist für Personen, die unter akuten psychischen Erkrankungen leiden und über keine Stabilisierungstechniken verfügen, ungeeignet.

Kursleistung: Übungsaufgaben und die Erstellung eines Lehrvideos, das auf der Plattform Youtube veröffentlicht wird.
In diesem Seminar lernen Sie spezifische Wahrnehmungs- und Bewegungsangebote kennen, um das eigene Körperbewusstsein weiter zu entwickeln und den Körper als Ressource für die Arbeit mit Menschen zu begreifen. Achtsamkeitsübungen ermöglichen ein Ankommen in der Gegenwart und lassen die Wechselwirkung von Gedanken, Gefühlen, körperlichen Empfindungen und sozialen Bezügen bewusst werden. In unterschiedlichen Settings entstehen Wege, die den Kontakt zu sich selbst und zur Mitwelt vertiefen und die den Blick auf beziehungsförderliches Verhalten öffnen. Themen wie professionelle Nähe und Distanz, Resonanz, Vertrauensaufbau, Regulationsfähigkeit und authentischer Kontakt werden in ihrer Bedeutung sowohl erfahren als auch theoretisch reflektiert und eingeordnet.
Ziele:
- Zugänge zu Selbstwahrnehmung und Entwicklung von Körperbewusstsein
- Achtsamkeit für körperliche, emotionale und kognitive Vorgänge
- Das autonome Nervensystem als Basis von Wahrnehmen und Handeln
- Nonverbale Kommunikation und Aufbau von Kongruenz
- Entwicklung von bewegungsanregenden Räumen drinnen und draußen
- Methodisches Know-How für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen
Musik in der Sozialen Arbeit

In diesem Seminar wollen wir verstehen, in welcher Form Musik in der Sozialen Arbeit genutzt und angewendet werden kann, um Menschen die Möglichkeit zu bieten sich der Welt mitzuteilen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.
Neben einem Verständnis für die musikalischen Grundlagen wie Rhythmik und Harmonik, soll vor allen Dingen die Methode der Improvisation in den Fokus unserer Seminararbeit gestellt werden:
Improvisation, ob in „gerahmter” oder freier Form, spielt in vielen Kunstrichtungen, und vor allen Dingen in der Musik, eine wichtige Rolle. Der spontane Ausdruck, die persönliche Note, das Besondere des Unvorhersehbaren, das Sich-Begeben auf schwankenden Boden mit bekannten Wendungen und neuen Möglichkeiten sind aber nicht nur in performativen und/oder künstlerischen Settings von Bedeutung. Die Improvisation bietet für die Spielenden die Möglichkeit, sich im Selbstausdruck zu erleben, Potentiale freizusetzen, sich dem Risiko des Unvorhersehbaren zu stellen. In Gruppenimprovisationen erlebe ich mich immer in Abgrenzung zu den anderen Teilnehmer*innen bei gleichzeitigem gemeinsamen Erleben der Atmosphäre.

In diesem Seminar wollen wir ein besseres Verständnis von Improvisation in seinen unterschiedlichen Facetten in der Musik entwickeln und verstehen lernen, inwiefern das Improvisieren und das Wissen um die Wirkung von Improvisation auch als Teil soziokultureller Arbeit genutzt werden kann:

- Welche Arten von Improvisation kennt die Musik und welches sind ihre Charakteristiken?
- Welcher musikalischen Parameter bedarf es, um improvisieren zu können?
- Wie verhält es sich mit der freien Improvisation?
- Improvisation als Form des Self-Empowerments?
- Welchen Zusammenhang gibt es zwischen freier Improvisation und psychotherapeutischen Elementen?

Dem Seminarthema nähern wir uns mit einer Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen in der Gesamt- oder in Kleingruppenv sowie der Frage der Anwendung von Improvisation in der Praxis.
Die Seminararbeit erfolgt in Präsenzlehre im Musikraum. Musikalische Vorkenntnisse, das Beherrschen von Instrumenten oder Improvisations-Vorerfahrung sind nicht erforderlich.