
Das Aufgabenspektrum von Hochschulen für angewandte Wissenschaften entwickelt sich ständig weiter. So hat neben dem ursprünglichen Lehr- und Ausbildungsauftrag die Forschung an HAW zunehmend an Bedeutung gewonnen; gemäß NHG ist Forschung gleichberechtigte Dienstaufgabe von Professorinnen und Professoren neben Lehre und Selbstverwaltung. Forschung ist an HAW aufgrund der Industrie- und Gesellschaftsnähe zumeist anwendungsorientiert. Der stete Anstieg von Promotionsvorhaben an HAW verdeutlicht die wachsende Bedeutung dieser anwendungsorientierten Forschung. Promotionen erfolgen an HAW in Deutschland oft über Kooperationen mit Universitäten, da HAW zumeist das Promotionsrecht fehlt. Ausnahmen bilden hier die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, welche bereits den Weg beschreiten, dass dort auch Hochschulen das Promotionsrecht übertragen wurde. Weitere Bundesländer haben dafür bereits die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
Um „niedersächsische Hochschulen als Motor unserer Wirtschaft“1 zu stärken, hat sich die niedersächsische Landesregierung im Rahmen ihres Koalitionsvertrags u.a. das Ziel gesetzt, durch eine Novellierung des Hochschulgesetzes die Voraussetzungen zu schaffen, um den niedersächsischen HAW das Promotionsrecht übertragen zu können. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der niedersächsischen Hochschulen arbeitet hierfür derzeit entsprechende Modelle und Richtlinien für ein niedersächsisches HAW-Promotionsrecht aus.
- Dozent/in: Carsten Koch
- Dozent/in: Christian Röben

Der Wissenstransfer von Hochschulen spielt eine entscheidende Rolle bei
der Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Vorsorge in ländlichen
Regionen weltweit. Diese Regionen stehen vor spezifischen
Herausforderungen, die durch den Mangel an Ressourcen, Fachkräften und
Infrastruktur noch verstärkt werden. Am Beispiel Ostfriesland, einer
ländlichen Region in Deutschland, soll dieser wissenschaftliche Text die
Ausgangslage, die damit verbundenen Risiken und die Chancen für alle
Stakeholder durch den Wissenstransfer von Hochschulen im Bereich
Gesundheit und Vorsorge beleuchten.
- Dozent/in: Silke Reblin
Forschungskommission
- Dozent/in: Marcus Bentin
- Dozent/in: Marc Hanfeld
- Dozent/in: Carsten Koch
- Dozent/in: Dirk Rabe
- Dozent/in: Maren Reuter
- Dozent/in: Sören Schmidt
- Dozent/in: Sven Steinigeweg
Interne Informationen WTT
- Dozent/in: Till Becker
- Dozent/in: Anna Benjamins
- Dozent/in: Lennart Börchers
- Dozent/in: Lukas Eschment
- Dozent/in: Marc Hanfeld
- Dozent/in: Ivan Herráez
- Dozent/in: Andrea Matiz Chicacausa
- Dozent/in: Juliane Müller
- Dozent/in: Walter Neu
- Dozent/in: Thorsten Schmidt
- Dozent/in: Thomas Schüning
- Dozent/in: Joachim Schwarz
- Dozent/in: Jonas Schwarz
- Dozent/in: Sven Steinigeweg
- Dozent/in: Flemming Stötzer
- Dozent/in: Michael Vahs

Digit.Plus ist ein innovatives Weiterbildungsprojekt, bei welchem die Themenschwerpunkte Big Data, Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 berücksichtigt werden. Darüber hinaus beinhaltet Digit.Plus die Vermittlung von sozialen Komponenten (u.a. Softskills), die realitätsnahe Anwendung des Erlernten in Planspielen und Leanmanagement. Die Weiterbildung besteht aus Online-, Präsenz- und Projektmodulen (Blended Learning).
- Dozent/in: Till Becker
- Dozent/in: Sonja Bloempott
- Dozent/in: Elmar Wings