1. Qualifikationsziele

Die Studierenden können medientechnische Systeme (Geräte, Kabel, u.ä.) auf Basis ihrer elektrischen Eigenschaften bewerten. Sie sind in der Lage, einfache Schaltpläne nachzuvollziehen und technische Daten messtechnisch zu verifizieren.

2. Lehrinhalte

Signale
deterministische Signale (Sinus, Rechteck, Sägezahn, usw), nicht-deterministische Signale (Sprache, Musik), Signalmanipulation (Zeitverschiebung, Verstärkung);
Messtechnik
Drehspulinstrumente, digitales Multimeter, Oszilloskop, Analyse (Fourierreihe);
Netzwerke
passive Netzwerke, Anregung per Gleichstrom, Sinus-förmig nicht-Sinus-förmig; aktive Netzwerke: Operationsverstärker. Anpassung: ideale Spannungs- und Stromquelle, Wirkungsgrad, Strom-, Spannungs-, Leistungsanpassung.

3. Literatur

Paul, Steffen and Paul, Reinhold (2014). Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik 1, Springer Berlin Heidelberg.

Paul, Steffen and Paul, Reinhold (2012). Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik 2, Springer Berlin Heidelberg.

Reinhold Pregla (2009). Grundlagen der Elektrotechnik, Hüthig.

Steffen Paul and Reinhold Paul (2017). Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik 3, Springer Nature.

Thomas Harriehausen and Dieter Schwarzenau (2020). Moeller Grundlagen der Elektrotechnik, Sprinter Nature.


Wie funktioniert MP3? Was ist der Unterschied zwischen den Formaten jpg und png? Was passiert mit den Informationen in den Dateien? Diese und andere Fragen zur digitalen Nachrichtentechnik werden in dieser Vorlesung beantwortet, technische Hintergründe werden erklärt.


Qualifikationsziele
Die Studierenden verstehen die grundlegenden Verfahren der digitalen Übertragungstechnik. Sie können digitale Formate und Datenkompressionstechniken bewerten und das erworbene Wissen in Bezug auf Systeme der Medientechnik und Elektrotechnik anwenden.
Lehrinhalte
Digitale Verfahren der Nachrichtentechnik: Transformationen (DFT, MDCT), Filterbänke, Multiraten-Systeme; Informationstheorie und Codierung: Informationstheorische Betrachtungen (bit, Bit, Entropie), Kanalcodierung, Quellencodierung, Systeme (z.B. MP3, JPEG, MPEG-4); Übertragung im Bandpassbereich: digitale Modulationsverfahren.
Literatur

Grundlagen DSP (Rüdiger Hoffmann, 2014) (Rüdiger Hoffmann, 2015)

Studentische Arbeitsbelastung
60 h Kontaktzeit + 90 h Selbststudium

Henrique S. Malvar (1991). Signal Processing with Lapped Transforms, Artech House.

Jens-Rainer Ohm and Hans Dieter Lüke (2014). Signalübertragung, Springer Vieweg.

N. Jayant (1997). Signal Compression: Coding of Speech, Audio, Text, Image and Video, World Scientific Pub Co Inc.

Peter Noll (2000). MPEG Digital Audio Coding.

Rüdiger Hoffmann (2014). Intelligente Signalverarbeitung 1: Signalanalyse, Springer Vieweg.

Rüdiger Hoffmann (2015). Intelligente Signalverarbeitung 2: Signalerkennung, Springer Vieweg.

Thomas Frey and Martin Bossert (2008). Signal- und Systemtheorie, Vieweg + Teubner.

Werner, Martin (2017). Nachrichtentechnik, Springer Fachmedien Wiesbaden.


1. Qualifikationsziele

Die Studierenden geben die grundlegenden Methoden der Signal- und Systemtheorie in eigenen Worten wieder. Auf dieser Grundlage ordnen sie Sachverhalte der Nachrichtentechnik fachgerecht ein. Sie führen Berechnungen für nachrichtentechnische Probleme aus der Praxis in der Medientechnik durch.

2. Lehrinhalte

Signale
Elementarsignale der Nachrichtentechnik (Einheitssprung, trig. Funktionen, Dirac-Distribution), deterministische und nicht-deterministische Signale (Sprache, Musik), analoge und digitale Signale (Diskretisierung, Folgen);
Systeme
Systembegriff, Systembeschreibung, Faltung;
Analyse
Fourierreihe, Fouriertransformation;
Übertragung im Basis-Band
Leitungscodes, Leitungstheorie.
Übertragung im Bandpass-Bereich
Modulationsverfahren der Nachrichtentechnik (z.B. AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK)

3. Literatur

Jens-Rainer Ohm and Hans Dieter Lüke (2014). Signalübertragung, Springer Vieweg.

Thomas Frey and Martin Bossert (2008). Signal- und Systemtheorie, Vieweg + Teubner.

Werner, Martin (2017). Nachrichtentechnik, Springer Fachmedien Wiesbaden.


Kursbereich für das Praktikum NT1

Qualifikationsziele:

Die Studierenden verstehen die grundlegenden Verfahren der analogen Übertragungstechnik. Auf der Grundlage des erworbenen Wissens ordnen sie Sachverhalte und Themengebiete aus der Nachrichtentechnik fachgerecht ein. Sie kennen die Bedeutung für die Praxis in der Medientechnik und können nachrichtentechnische Probleme praktisch analysieren.

Lehrinhalte:

Signale: nicht-deterministische Signale (Sprache, Musik), Analoge und digitale Signale, Elementarsignale der Nachrichtentechnik (Dirac, rect, triang); Systeme: Systembegriff, Faltung; Analyse: Fourierreihe, Fouriertransformation; Übertragung im Basis-Band: (Kanal)codierung, Leitungscodes, Leitungstheorie. Übertragung im Bandpass-Bereich: Verfahren der analogen Nachrichtentechnik (AM, FM, TDMA)

Literatur:

Jens-Rainer Ohm and Hans Dieter Lüke (2014). Signalübertragung, Springer Vieweg.

Thomas Frey and Martin Bossert (2008). Signal- und Systemtheorie, Vieweg + Teubner.

Werner, Martin (2017). Nachrichtentechnik, Springer Fachmedien Wiesbaden.


1. Qualifikationsziele

Die Studierenden sind in der Lage selbständig komplexe, mehrkamera Video- und mehrkanal Audioaufnahmen anzufertigen. Sie können mit professionellem Videoequipment umgehen, dazu gehören unter anderem die Anordnung der Kameras, die Bildtechnik und die Bildregie. Im Audiobereich können die Studierenden die Mikrofonierung der verschiedenen Aufnahmeverfahren beurteilen und selbständig aufbauen.

Sie kennen das Zusammenspiel der technischen Systeme im Studio.

Die Studierenden kennen die technischen Anforderungen von mehrkamera Video- und mehrkanal Audioaufnahmen und können die für entsprechende Produktionen benötigte Technik definieren. Sie können die technische Qualität von Video- und Tonaufnahmen beurteilen und sie sind in der Lage “sendefähiges“ Material zu produzieren.

Sie kennen die Normen der Audio- und Videotechnik.

2. Lehrinhalte

Bestandteile von Ton- und Videostudios (inkl. Übertragungswagen), Studioraum, Schnittstellen, Signalführung, Regie, Bildtechnik Funktion und Arbeitsweise der einzelnen Bestandteile, Zusammenspiel der Systeme im Studio und im Ü-Wagen

Basisstandards der analogen und digitalen Audio- und Videosignale und deren messtechnischer Parameter, messtechnische Beurteilung von Audio- und Videosignalen, Rechnen mit Pegeln.

Konfiguration und Inbetriebnahme der Systeme Studio / Ü-Wagen, Durchführung von AV-Produktionen, technische und gestalterische Aspekte komplexer Mehrkamera-Video- und Mehrkanal-Audio-Produktion, komplexe Mikrofonierung, Surround, 3D-Sound, Kameraabgleich, Tonmischung Kommunikation und Hierarchien in der professionellen Video- und Audioproduktion, Grundlagen der Lichttechnik und Farbmetrik

3. Literatur

Dickreiter, M. et al.: Handbuch der Tonstudiotechnik, Band 1 und 2, 8. Auflage, De Gruyter/Saur Verlag, 2014

Görne, T.: Mikrofone in Theorie und Praxis, Elektor, 2007

Görne, T.: Tontechnik: Hören, Schallwandler, Impulsantwort und Faltung, digitale Signale, Mehrkanaltechnik, tontechnische Praxis, 4. Auflage, Carl Hanser Verlag, 2014

Schmidt, U.: Professionelle Videotechnik, 6. Auflage, Springer Verlag, 2013

Poynton, C.: Digital Video and HDTV, Second Edition, Morgan Kaufmann, 2012

Greule, R.: Licht und Beleuchtung im Medienbereich, Hanser, 2015

Mueller, J.: Handbuch der Lichttechnik - Know-How für Film, Fernsehen, Theater, Veranstaltungen und Events, 5. Auflage, PPV Medien, 2014

1. Qualifikationsziele

Die Studierenden können medientechnische Systeme (Geräte, Kabel, u.ä.) auf Basis ihrer elektrischen Eigenschaften bewerten. Sie sind in der Lage, einfache Schaltpläne nachzuvollziehen und technische Daten messtechnisch zu verifizieren.

2. Lehrinhalte

Signale
deterministische Signale (Sinus, Sägezahn, usw), nicht-deterministische Signale (Sprache, Musik), Signalmanipulation (Zeitverschiebung, Verstärkung);
Messtechnik
Drehspulinstrumente, digitales Multimeter, Oszilloskop, Analyse (Fourierreihe);
Netzwerke
passive Netzwerke, Anregung Gleichstrom, Sinus-förmig nicht-Sinus-förmig; aktive Netzwerke: Operationsverstärker. Anpassung: ideale Spannungs- und Stromquelle, Wirkungsgrad, Strom-, Spannungs-, Leistungsanpassung.

3. Literatur

  • Paul u. Paul: Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik 1: Gleichstromnetzwerke und ihre Anwendungen. Springer, 2014
  • Reinhold Pregla: Grundlagen der Elektrotechnik. Springer, 2016

1. Qualifikationsziele

Die digitale Signalverarbeitung ist eine Schlüsseltechnologie des Informationszeitalters. In zahllosen Geräten vom Smartphone über elektronische Systeme im Kraftfahrzeug his hin zu medizinischen Analyseverfahren spielt die Analyse und Verarbeitung von Signalen eine zentrale Rolle.

Die Vorlesung versetzt Studierende in die Lage, zeitkontinuierliche und zeitdiskrete Signale zu analysieren und zu charakterisieren.Sie kennen typische Verarbeitungsmethoden im Frequenzbereich und im Zeitbereich und können diese inMatlab anwenden. Studierende kennen Entwurfskonzepte und -kriterien für digitale Filter und sind in derLage, diese in Matlab zu entwerfen und auf reale Signale anzuwenden und die Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Umfeld präsentieren zu können.

Weiterhin verstehen die Studierenden die Besonderheiten stochastischer Signale und sind in der Lage, diese mit geeigneten statistischen Methoden zu analysieren.Dem Einsatz von Matlab zur Verfestigung der theoretischen Inhalte kommt in dieser Vorlesung eine besondere Bedeutung zu.

2. Lehrinhalte

  • Wiederholung von Grundlagen (z.B. Faltung, Signaltypen, Matlab),
  • Signalverarbeitung im Frequenzbereich,
  • Signalverarbeitung im Zeitbereich,
  • Entwurf digitaler Filter,
  • Analyse und Verarbeitung stochastischer Signale

3. Literatur

  • Werner, M.: Digitale Signalverarbeitung mit MATLAB, Vieweg + Teubner, 2012. cite:werner12digitsignalmatlab
  • Grünigen, D.: Digitale Signalverarbeitung mit einer Einführung in die kontinuierlichen Signale und Systeme, Hanser, 2014. cite:grunigen14digitsignaleinfsignalsystem
  • Stein, U.: Programmieren mit MATLAB - Programmiersprache, Grafische Benutzeroberflächen, Anwendungen, Hanser, 2015.
  • Orfanidis, S. J., Introduction to signal processing (2010), : Prentice-Hall. cite:orfanidis10introdsignalproc

    Frei im Netz als pdf verfügbar.

  • Oppenheim, A., & Schafer, R., Discrete-time signal processing (2010), : Pearson. cite:oppenheim10discrsignalproces

    Das (erste) Standardwerk der DSV.

1. Qualifikationsziele

Die Studierenden verstehen die grundlegenden Verfahren der digitalen Signalverarbeitung. Auf der Grundlage des erworbenen Wissens ordnen sie Sachverhalte und Themengebiete aus der Medientechnik und Elektrotechnik fachgerecht ein. Sie kennen die Bedeutung der digitalen Signalverarbeitung für die Praxis in der Medientechnik und Elektrotechnik und können Aufgaben praktisch umsetzen.

2. Lehrinhalte

Die digitale Signalverarbeitung behandelt die Modifikation und Analyse von Signalen in Zahlendarstellung. Diese Art der Signaldarstellung tritt in praktisch allen Bereichen der Medientechnik und Elektrotechnik auf. Folgende Themen werden im Einzelnen behandelt:

  1. Abtastung: kontinuierliche Signale, diskrete Folgen, Abtasttheorem;
  2. Diskrete Fourier-Transformation: DFT, FFT, Fensterfunktionen, Leckeffekt, Block-basierte Verarbeitung;
  3. Statistische Signale: Signale in der Medientechnik (Ton, Bild, Film), Parameter;
  4. Filterentwurf: Entwurfsverfahren, Parameter.

1. Qualifikationsziele

Die Studierenden verstehen die grundlegenden Verfahren der analogen Übertragungstechnik. Auf der Grundlage des erworbenen Wissens ordnen sie Sachverhalte und Themengebiete aus der Nachrichtentechnik fachgerecht ein. Sie kennen die Bedeutung für die Praxis in der Medientechnik und können nachrichtentechnische Probleme praktisch analysieren.

2. Lehrinhalte

Signale
nicht-deterministische Signale (Sprache, Musik), Analoge und digitale Signale, Elementarsignale der Nachrichtentechnik (Dirac, rect, triang);
Systeme
Systembegriff, Faltung;
Analyse
Fourierreihe, Fouriertransformation;
Übertragung im Basis-Band
(Kanal)codierung, Leitungscodes, Leitungstheorie.
Übertragung im Bandpass-Bereich
Verfahren der analogen Nachrichtentechnik (AM, FM, TDMA)